Neu bei panadress: Die Generations-Typologie für optimierte Zielgruppenansprache



Die „Generations“ werden von den Marketern häufig zur Optimierung der Zielgruppenansprache eingesetzt. panadress hat mittels vielfältiger Merkmale zu Alter, Lebenssituation und Konsumgewohnheiten diese Typologie aktuell modelliert und in die hauseigene mikrogeographische Datenbank integriert. Somit wird die Selektion von Zielgruppen und Werbekanäle in der panadress Cross-Channel Database noch präziser möglich. Zudem kann diese Typologie auch an Kundendaten angereichert werden, um so das CRM im Unternehmen zu optimieren.

Ist die Zielgruppe definiert z.B. Generation Z, wird diese anhand weiterer Selektionsmerkmale wie z.B. Kaufkraft, Consumer Interests, Wohnlage etc. weiter verfeinert. Die Analyse-Ergebnisse aus mikrogeografischen Daten, Geoinformationen oder individuell ermittelten Scores fließen dann als Selektion in die panadress Cross-Channel Database ein und ermöglichen so die Auswahl der geeigneten Kanäle.

Die Kombination aus dem Wissen der Generations-Typologie und der Cross-Channel Database bieten folgende Benefits:

  • Zielgruppenspezifische Kanalauswahl
  • Selektion der Generations-Typologie mit soziodemographischen Merkmalen (Alter, Familienstruktur, Kaufkraft), Produktaffinitäten, Consumer Interests, Konsumgewohnheiten sowie individuellen Scores
  • Anreicherung der Kundendaten
  • Optimierung der Werbegebiete
  • Steigerung der Kampagnenperformance

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zur „Generations-Typologie“.

Erfahren Sie unten in unserem Beitrag mehr über die Zielgruppen „Generations“.

Die Generations im Überblick: Babyboomer, X, Y, Z — wer sind sie und wie ticken sie?

In einem sind sich die Marketer einig — nur wer seine Zielgruppe kennt, kann diese auch erfolgreich erreichen. Die zentrale Frage ist nicht das Ob sondern vielmehr das Wie, denn Methoden und Ansätze zur Zielgruppenbildung gibt es viele. 

Einen Ansatz bietet die Bildung der Zielgruppen nach ihrem Geburtsjahr — getreu dem Motto „Sag mir wann du geboren bist, und ich sage dir wie du tickst“. Bekannte Begriffe aus dieser Generation-Typologie sind beispielsweise: Babyboomer, Millennials oder Generation Z.

Bedeutung und Definition der „Generations“ 

Die Generations-Typologie wird ab dem Geburtenjahrgang 1922 bis heute in fünf verschiedene Generationen nach dem Zeitraum ihrer Geburt eingeteilt:

  • Traditionals bis 1955 
  • Babyboomer, 1956 – 65 
  • Generation X, 1966 – 80 
  • Generation Y, 1981 – 95 
  • Generation Z ab 1995

Sie beschreiben im Wesentlichen die Werte, den Lebenswandel und typische Merkmale der einzelnen Generationen, die durch ganz unterschiedliche Einflüsse und Erfahrungen ihrer jeweiligen Entwicklungsgeschichte entstanden sind. 

Natürlich ist jeder Mensch ein Individuum mit eigenen Ansichten und Lebensvorstellungen, daher können nicht für alle Menschen gleichermaßen allgemeingültige Aussagen getroffen werden — auch Überschneidungen zwischen den Generationen sind möglich. Es liegt nahe, dass es beispielsweise zwischen der Generation Y und der Generation Z mehr Ähnlichkeiten und Überschneidungen gibt als zwischen der Generation Babyboomer und Generation Z.

Dennoch gibt es für jede Generation prägende Erlebnisse und Entwicklungen wie z.B. Kriege, Wirtschaftskrisen oder die digitale Revolution die sich auf den Lebenswandel ausgewirkt haben. Diese Einflüsse spiegeln sich beispielweise in der Arbeitsweise, bei der Kommunikation, im Bezug zur Technik und Medien sowie in der grundsätzlichen Einstellung zum Leben.

Beschreibung der drei jüngsten Generations: X, Y, Z

Generation X

Die Generation X, auch Generation Golf genannt, hat ihre Kindheit weitestgehend ohne Computer erlebt und wurde erst im Erwachsenenalter Zeuge des technologischen Wandels von analog zu digital. Mit der neuen Technologie musste sich die Generation X bewusst auseinandersetzen. Sie ist gut ausgebildet, ist ehrgeizig und arbeitet selbstständig und pragmatisch. Berufliches Weiterkommen ist ihr wichtig, jedoch hat eine ausgewogene Work-Life-Balance ebenso hohe Priorität.

Generation Y

Bekannt ist die Generation Y auch unter dem Begriff „Millenials“, sie ist in einer digitalen Welt erwachsen geworden und folglich schon früh mit Smartphones und Tablets und einer intensiven Internetnutzung in Kontakt gekommen. Die Generation Y legt viel Wert auf Selbstverwirklichung und Freiheit, was kein Widerspruch zu ihrem ausgeprägten Teamgeist ist. Die Arbeit soll vor allem Sinn und Spaß machen, die Karriere spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Arbeit und Privatleben werden bei der Generation Y nicht mehr streng getrennt, sondern verschmelzen miteinander.

Generation Z

Das Leben der jüngsten Generation wurde von einem rasanten technologischen Fortschritt geprägt. Generation Z sind komplette Digital Natives und würden sich in einer nicht-digitalen Welt schlecht zurechtfinden. Social Media nimmt einen beträchtlichen Anteil ihres Lebens ein, sei es privat oder auf der Arbeit. Sie sind weniger optimistisch als die Generation Y, vorsichtig und sicherheitsorientiert, aber dafür realistischer und inspiriert, die Welt zu verbessern. Klare Strukturen und die Abgrenzungen zwischen Arbeit-und Privatleben ist der Generation Z wichtig. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung wird eher im privaten Bereich gesucht.

Die Hauptmerkmale der fünf Generations zusammengefasst:

Wie stehen die Generations zur Werbung?

Das Angebot an Werbekanälen und – Formten ist heute sehr breit aufgestellt. Doch welche Präferenzen haben die Generation X, Y und Z bei den Werbeformaten — wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? Dieser Fragestellung hat sich Kantar Millward Brown mit einer internationalen Studie angenommen. Unter dem Namen „AdReaction: Engaging Gen X, Y, Z “ wurden über 23.000 Menschen aus 39 Ländern zu Ihrem Mediennutzungsverhalten und zum Umgang mit verschiedenen Werbeformaten interviewt. Der Fokus wurde hier auf die bisher wenig erforschte Generation Z gelegt. Die wichtigsten zentralen Auszüge aus der AdReaction Untersuchung sind: 

Generation Z reagiert positiv auf traditionelle Alternativen zu Digital

74% der Generation Z surfen täglich mehr als eine Stunde mit dem Smartphone oder dem Tablet. Dennoch werden traditionelle Werbeformate, wie Print-, Outdoor-Anzeigen und Radio, positiver bewertet als digitale Formate.

Generation Z straft unerwünschte Werbung sofort ab

Vertreter der Generation Z entscheiden sich im Durchschnitt drei Sekunden schneller als die Generation Y, ob ein digitaler Spot übersprungen wird. Bei der Nutzung von Ad-Blockern stehen sich die beiden Gruppen jedoch in nichts nach.

Unbeliebte Werbeformate

Pre-Rolls, die nicht übersprungen werden können, werden von der Generation Z stark abgelehnt. Dagegen stehen die jungen Menschen überspringbaren Formaten und Mobile Rewards Spots, bspw. mit Belohnungen im Rahmen eines Online Games, positiv gegenüber.

Instagram und Co. haben einen festen Platz bei Generation Z

Soziale Medien sind für die Generation Z wichtiger als für ältere Generationen. Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und Snapchat werden mehrmals täglich intensiv genutzt.

Film und Musik haben eine positive Wirkung

43% der Zielgruppe wollen kontinuierlich Zugang zu Musik haben. Da ist es wenig überraschend, dass über die Hälfte der Befragten der Generation Z Werbeformate mit Film und Musik als positiv empfindet.

Werbung mitgestalten lassen

Die Vertreter der Generation Z wollen Dinge mitgestalten und kreieren. Werbeformate, die bspw. durch Abstimmungen dazu einladen, ein Teil von etwas zu werden, stoßen im Vergleich zu anderen Generationen auf positive Resonanz.

Werbeinhalte: Ästhetik, Humor und moderne Technologien punkten bei Generation Z 

Die Generation Z legt großen Wert auf das Design eines Werbespots. Im Vergleich zu anderen Generationen spielen Virtual und Augmented Reality ebenfalls eine sehr große Rolle. Lustige Inhalte sorgen immer für gute Resonanz, und zwar über Generationen-Schranken hinweg. 65 % der Befragten aus Generation Z sprechen auf Humor positiv an. Ähnlich gut liegen die Werte bei Generation Y (60 %) und Generation X (61 %). Gen Z bevorzugen es, wenn ihr Inhalt kurz, mobil und interaktiv ist.

Quelle: KANTAR MILLWARD BROWN, https://millwardbrown.de/ad-reaction-engaging-gen-x-y-and-z/

Ausführliche Ergebnisse der Studie gibt es hier: http://www.millwardbrown.com/adreaction/genxyz/

Deutschland, ein Land der Genießer?! — Wo die Deutschen am genussfreudigsten sind



Die Abende werden wieder länger, in den Supermarktregalen werden längst Spekulatius, Lebkuchen und Schokonikoläuse angeboten. Ein untrügliches Zeichen, dass wir uns in der Vorweihnachtszeit befinden und somit die genussreichsten Wochen des Jahres bevorstehen.

Ein guter Anlass, einen Blick auf die „Affinität für Genuss und Wein“, einem Merkmal der „Consumer Interests“ von panadress zu werfen. Basis für dieses Merkmal sind anonymisierte Käuferinformationen von Wein und Delikatessen, die verdichtet und mit spezifischen Befragungsergebnissen verknüpft werden. Es spiegelt Menschen wider, die für genussorientierte Lifestyle-Produkte überdurchschnittlich viel Geld ausgeben. Die Genuss-Affinität und zahlreiche weitere Merkmale von Konsum- und Verhaltenspräferenzen bilden zusammen die „Consumer Interests“.

Ein Blick auf die Karte, bei dem das Merkmal auf der Ebene der Postleitzahl dargestellt ist, offenbart sofort, dass die höchste Genussaffinität bei Haushalten in Ballungsräumen des Südens gefunden werden. Diese stark überdurchschnittliche „Affinität für Genuss“ geht weit über die Grenzen der Kernstädte hinaus ins Umland. Die Speckgürtel der großen Städte oder die kaufkraftstarken Regionen südlich von München oder dem Taunus stechen besonders hervor.

Das panadress-Merkmal „Affinität für Genuss“ lässt sich beispielsweise von einem Weinversender nutzen, der zielgruppenorientiertes Marketing durchführen möchte. Die Selektion und Verzahnung mit anderen Merkmalen wie hoher Kaufkraft und Affinität für Distanzhandel erlaubt eine trennscharfe Lokalisation von Zielgruppen, die anschließend über geeignete Kanäle crossmedial beworben und Kampagnen gesteuert werden können.

panadress Crossmedia-Day 2018



Zum sechsten Mal fand am 02. Oktober unser panadress Crossmedia-Day in München statt. Es kamen über 60 Teilnehmer zusammen um sich gemeinsam fachlich auszutauschen. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung standen die Top-Themen DSGVO und Data-Driven-Marketing.

Geschäftsführer Karl-Heinz Mühlbauer begrüßte die Gäste zum 6. Crossmedia-Day im Courtyard Marriott Hotel in München. Nach einführenden Worten zu den Themen übergab er die Bühne an die Referenten Tobias Frevel und Michael Siegert.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei den Referenten für die tollen Vorträge bedanken!

1. Vortrag: Data-Driven-Marketing zwischen Wunsch und Wirklichkeit 

Tobias Frevel, Geschäftsführer der Energieforen Leipzig präsentierte die wichtigsten Ergebnisse der Benchmark-Studie „Reifegrad Data-Driven Marketing in der Energiewirtschaft“. Die Studie spiegelte wieder, welche Hürden auf dem Weg zum Data-Driven-Marketing noch zu nehmen sind und welche Potenziale sich bei der richtigen Umsetzung ergeben.

Die Erkenntnisse und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen, lassen sich auch auf andere Branchen übertragen und anwenden.

2. Vortrag: DSGVO 2018 – Status Quo und Ausblick

Datenschutzanwalt und -experte Michael Siegert der Kanzlei Siegert & Keller fasste in einem ausführlichen Resümee zusammen, was seit der Einführung der DSGVO passiert ist, und welche richtungsweisenden Urteile seither gefallen sind. Herr Siegert konnte trotz der Komplexität des Themas auf die wichtigsten Punkte eingehen und den Teilnehmern viele wertvolle Informationen und Praxis-Tipps mit auf dem Weg geben.

Auf zur Wiesn!

Im Anschluss ging es zum weiteren Networking gemeinsam auf die Wiesn.

Die vielen und neu gewonnenen Erkenntnisse mussten sich erst mal setzen ­— und am besten geht das bei einer frischen Maß und einem knusprigen Hendl. 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Im Dialogmarketing läuft es — Dialogwerbung verzeichnet 2018 stärksten Zuwachs



Die Deutsche Post hat mit dem Dialog Marketing Monitor 2018 aktuelle Zahlen zum deutschen Gesamt-Werbemarkt veröffentlicht. Die positive wirtschaftliche Lage im Jahr 2017 hat zu einem Wachstum um 2% auf 41,6 Mrd. geführt. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Dialogmedien, mit einem Zuwachs von 4% gehören sie zu den Gewinnern.

Beinahe jedes Werbemedium konnte im Jahr 2017 Zuwächse verbuchen. Werbesendungen legen am stärksten zu, gefolgt von Onlinemarketing und Fernsehwerbung. Der Anzeigenmarkt hingegen schrumpfte leicht. 

Die wichtigsten Ergebnisse vom Dialog Marketing Monitor 2018 auf einem Blick:

Dialogmedien wie Online-Marketing, Werbesendungen und Telefonmarketing sind mit einer Steigerung auf 18,8 Milliarden Euro besonders stark gewachsen und haben einen Anteil von 45% am Werbemarkt (+1 %).

Personalisierte Mailings starten durch

Nach jahrelanger Stagnation legen die volladressierten Werbesendungen kräftig zu. Mailings oder Kataloge mit vollständiger Adresse und persönlicher Ansprache, gehören 2017 zu den Gewinnermedien.

Jedes siebte deutsche Unternehmen verschickt volladressierte Werbesendungen. Das Marktvolumen steigt um 4 % auf 6,5 Mrd. €. Durchschnittlich geben Unternehmen für volladressierten Werbesendungen fast 13.000 € aus.

Demgegenüber sind die Ausgaben für klassische Medien (Anzeigen, Fernsehspots, Beilagen, Plakate und Außenwerbung sowie Werbung im Radio und Kino) mit 0,6 % eher schwach gestiegen. Das Netto-Werbemarkt-Volumen insgesamt lag 2017 bei 41,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 2 % entspricht.

Onlinewerbung weiter auf dem Vormarsch

Onlinemarketing umfasst E-Mail-Marketing, Social Media Marketing, Suchmaschinenmarketing und jede Form des Display- oder Videos-Advertisings. Der Onlinetrend sorgt seit Jahren für steigende Beliebtheit und finanzielles Wachstum. Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen wirbt mittlerweile online. Auch 2017 surft das Onlinemarketing weiter auf der Digitalisierungswelle und wächst auf 9,4 Mrd.

Wie werben deutsche Werbekunden nach Branchen?

Handel

Handelsunternehmen setzen auf den Kundendialog und geben fast jeden dritten Werbeeuro für volladressierte Werbesendungen aus. Insgesamt verantworten sie ein Drittel des gesamten Werbemarktes. Die volladressierte Werbesendung steht mit einem Anteil von 29% bei den Händeln an erster Stelle. Mit größeren Abstand folgen Anzeigenwerbung (18 %) und Onlinemarketing (17 %).

Dienstleister

Das Medium mit den größten Präferenzen ist hier das Onlinemarketing. Dienstleister investieren den größten Anteil ihrer Werbeausgaben in Onlinemarketing (28 %), gefolgt von Anzeigen (23 %) und volladressierten Werbesendungen (13 %). 

Produzierendes Gewerbe

Das produzierende Gewerbe investiert über 70 % seines Werbebudgets in Klassikmedien. Sein Topmedium ist die Fernsehwerbung. Insgesamt hat es ein Viertel des gesamten Werbemarktes.


Die wichtigsten Erkenntnisse zu den Dialogmedien

Den größten Zuwachs haben die Dialogmedien für sich verbuchen können, vor allem die volladressierte Werbesendung. Darunter versteht man Mailings oder Kataloge mit vollständiger Adresse und persönlicher Ansprache.

Jedes siebte deutsche Unternehmen verschickt volladressierte Werbesendungen

Der Handel trägt mit 3,9 Mrd. € oder rund 60 % des Gesamtbudgets den größten Anteil bei volladressierten Werbesendungen. Mit steigendem Unternehmensumsatz steigt auch die Beliebtheit der volladressierten Werbesendungen. Bei den Großunternehmen liegt der Nutzeranteil bei knapp 40 % und damit fast viermal so hoch wie in der kleinsten Umsatzklasse.

Teil- & unadressierte Mailings gewinnen Budget

Inzwischen wirbt jedes zehnte Unternehmen in Deutschland mit teil- oder unadressierten Werbesendungen. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen mit 4.800 € pro Jahr deutlich unter denen der volladressierten Schwester. 

Mailings funktionieren für Bestandskundenwerbung besonders gut

Jedes Dritte Unternehmen bewirbt gezielt seine Bestandskunden. Die beliebtesten Werbemedien die zum Einsatz kommen sind sowohl E-Mails als auch physische Werbebriefe. Für die Bestandskundenwerbung nutzen 42 % E-Mail-Marketing und 36 % volladressierte Werbesendungen.

Gefragt, welches Medium das wichtigste für ihre Bestandskundenwerbung ist, dreht sich das Bild: Für 28 % ist die volladressierte Werbesendung das Leitmedium. E-Mail-Marketing wird hingegen nur von gut jedem Fünften als Leitmedium genannt.

Wo liegen die Vorteile von persönlichen Mailings?

Ein klarer Pluspunkt bei dieser Werbeform ist die persönliche und zielgruppengenaue Ansprache sowie die Vermittlung einer hohen Wertigkeit. Persönliche Mailings genießen eine hohe Akzeptanz bei den Empfängern, was oft bei einer digitalen Ansprache nicht gegeben ist. 

Crossmedia-Mix bei personalisierten Mailings 

Personalisierte Mailings werden von knapp 25% der Werbenden crossmedial mit anderen Medien kombiniert. Durchschnittlich werden die volladressierten Werbesendungen dabei mit 2,6 weiteren Medien kombiniert.

Die häufigsten Kombinationen ergeben sich mit Anzeigenwerbung (50 %), E-Mail-Marketing und Social Media Marketing (jeweils 45 %). Ein größeres Thema ist die crossmediale Kombination der personalisierten Mailings bei den Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 25 Mio. €: Hier setzt die Mehrheit volladressierte Werbesendungen crossmedial ein und stimmt sie dabei mit durchschnittlich fast vier weiteren Medien inhaltlich und zeitlich ab.

Das ist ein Auszug des diesjährigen Dialog Marketing Monitors 2018 der im Auftrag der Deutschen Post von Kantar TNS in Kooperation mit dem Siegfried Vögele Institut durchgeführt wurde.

Als einer der führenden Dialogmarketing-Experten haben wir die Steigerung der Marketing Performance unserer Kunden im Fokus. Mit unserem langjährigen analytischen Knowhow und leistungsstarken Datenbanken unterstützen wir unsere Kunden bei der Kundenbindung, Kundenentwicklung und Neukundengewinnung. Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung!

13. panadress Dachterrassenfest 2018



panadress Dachterrassenfest München, 12. Juli 2018

Auch in diesem Jahr fand das 13. Dachterrassenfest mit dem Motto „Giro d’Italia“ bei Kunden und Partnern wieder großen Anklang.

Über den Dächern Münchens wurden bei bestem Wetter und einem köstlichen italienischen Buffet, bis in die späten Abendstunden anregende und interessante Gespräche geführt.

Geschäftsführer Karl-Heinz Mühlbauer freute sich über die tolle Atmosphäre und über den Zuspruch von mehr als 100 bestens gelaunten Gästen.

Es waren unter anderem Vertreter folgender Unternehmen mit dabei: Apteco GmbH, b.telli-gent GmbH & Co. KG, Engel AG, Herold Business Data GmbH, KREUTZER Consulting GmbH, mytheresa.com GmbH, Payback GmbH, rpc-The Retail Performance Company, ReachAd GmbH, SOS Kinderdorf e.V., Stadtwerke München, United Internet Media, Vodafone u.v.m.


Martin Clark (Apteco), Sebastian Amtage (b.telligent) und Olaf Grohmann (panadress) v. L.
„Online trifft Offline“ Elke Gigante (Online Marketingmanager panadress) 2.v.L. mit Partnern aus der Online-Welt
Klaus Kreutzer (Kreutzer Consulting), Gloria Wohlfeil (SWM) Christian Trinkl (panadress) Ludwig von Bodungen (SWM), Dr. Siegfried Numberger (Preisenergie GmbH) v.L

Leckere Antipasti

Pesce spada alla griglia
Dolce, dolce… Mascarponecreme mit Erdbeeren


Urlaubszeit ist Reisezeit — Wo die deutschen am reisefreudigsten sind



Der Sommer ist da und inzwischen haben in fast allen Bundesländern die Schulferien begonnen. Daher werfen wir an dieser Stelle einen Blick auf das Reiseverhalten der Deutschen. Lange Zeit galt Deutschland als Reiseweltmeister. Auch wenn wir diesen Titel inzwischen an China abgeben mussten – der Fußball ist also nicht der einzige Bereich, bei dem Deutschland den WM-Titel nicht mehr hält – so wird hierzulande trotzdem noch gerne und oft verreist. Laut Statista haben im Jahr 2017 über 54 Millionen Deutsche rund 69,6 Millionen Urlaubsreisen unternommen und dafür 73,4 Milliarden Euro ausgegeben. D.h. durchschnittlich gab jeder Reisende ca. 1.050 Euro für seinen Urlaub aus.

Doch sind alle Deutschen gleich reisefreudig oder gibt es regionale Unterschiede? 

Die „Consumer Interests“ der mikrogeographischen Datenbank von panadress geben dazu Aufschluss. Durch die Verdichtung umfangreicher anonymisierter Haushaltsinformationen in Verbindung mit spezifischen Befragungsergebnissen erlauben es, eine Vielzahl von Konsum- und Verhaltenspräferenzen von privaten Haushalten in sehr feiner räumlicher Gliederung zu ermitteln, so auch die „Affinität für Urlaubsreisen“.

Ein Blick auf die Karte, bei dem dieses Merkmal auf der Ebene der Postleitzahl dargestellt ist, offenbart sofort, dass die höchste Reiseaffinität bei Haushalten in Ballungsräumen gefunden werden. Diese stark überdurchschnittliche „Affinität für Urlaubsreisen“ geht weit über die Grenzen der Kernstädte hinaus ins Umland. Offensichtlich reisen Menschen aus verdichteten Gebieten deutlich mehr, während die Reiseintensität im ländlichen Raum nicht so stark ausgeprägt ist. Über die tatsächlichen Motive und Hintergründe gibt diese Karte natürlich keine Auskunft. Sicher wird auch die unterschiedliche Einkommenssituation eine Rolle spielen. Doch wir könnten auch vermuten, dass die Bewohner des ländlichen Raumes deshalb seltener in den Urlaub fahren, weil für sie die Naherholung bereits unmittelbar vor der Haustür beginnt.

Das panadress-Merkmal „Affinität für Urlaubsreisen“ lässt sich beispielsweise nutzen, wenn ein Reiseveranstalter im Luxussegement zielgruppenorientiertes Marketing durchführen möchte. Die Selektion und Verzahnung mit anderen Merkmalen wie hoher Kaufkraft und hohem Anteil an „Frequent Travellers“ erlaubt eine trennscharfe Lokalisation von Zielgruppen, die anschließend über geeignete Kanäle crossmedial beworben und Kampagnen gesteuert werden.

panadress freut sich über neue Verstärkung



Unser panadress-Team hat in den letzten Monaten ordentlich Zuwachs bekommen, wir heißen nochmal unsere Kollegen herzlich willkommen.


Jana Freund ist seit Juli 2018 als Assistentin der Geschäftsführung an Bord der panadress und betreut u.a. das Finanz-Controlling sowie das Personalwesen. Im Medien- als auch Eventumfeld verantwortete sie als staatlich geprüfte Betriebswirtin bereits verschiedene Positionen innerhalb der zentralen Unternehmensorganisation und Projektsteuerung. Jana Freund bringt außerdem über 10 Jahre Erfahrung in den Bereichen Vertriebsmarketing und Media Sales aus einem international tätigen Fachverlag mit.

Seit Oktober verstärkt Yvonne Körner als Senior Consultant das Salesteam der panadress. Sie studierte Politik und Geschichte an der TU Dresden und an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Mailand. Mit über 10 Jahren Berufserfahrung im Medienbereich und auf Agenturseite unterstützt sie die Weiterentwicklung der Cross-Channel-Database und betreut Kundenprojekte vor allem im Bereich Handel und Agenturen.

Laura Sailer - Projektmanagerin
Laura Sailer – Projektmanagerin

Als Projektmanagerin unterstützt Laura Sailer unser Daten- und Analyseteam. Sie studierte Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bereits während ihres Studiums war sie als Werkstudentin bei panadress tätig und konnte so schon in verschiedenen Bereichen und Projekten Erfahrung sammeln.


Joana Yaneva - Projektmanagerin IT
Joana Yaneva – Projektmanagerin IT

Joana Yaneva ist seit Oktober 2018 als IT-Projektmanagerin bei uns tätig, sie ist unter anderem für die Systemadministration und den IT Support verantwortlich. Sie absolvierte an der Hochschule München erfolgreich Ihr Studium zur Wirtschaftsinformatikerin. Bereits während ihres Studiums unterstützte Frau Yaneva als Werkstudentin mit vollem Engagement unsere IT-Abteilung.

Sebastian Paternoster verstärkt seit November 2018 unser Daten- und Analyseteam als Projektmanager. Er studierte Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, seit seinem Abschluss des Masterstudiums unterstützt uns Sebastian Paternoster mit seinem methodischen Knowhow.

Kundenmanagement und Kundensegmentierung



Kundenmanagement und Kundensegmentierung

Reden Sie nicht an Ihren Kunden vorbei!

Natürlich möchten Sie Ihre Kunden – wie in einem persönlichen Gespräch – kennen, direkt ansprechen und ihnen interessante Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen berichten. Aber erreichen Sie Ihre Kunden überhaupt?

Aus eigener Erfahrung wissen Sie: Besonders angesprochen fühlen Sie sich, wenn Ihr Gegenüber persönlich auf Sie eingeht, sich eines Ihrer Hobbys gemerkt hat oder weiß, wo Sie zuletzt im Urlaub waren.

Genauso können Sie als Unternehmen Ihre Kunden auch persönlich ansprechen. Voraussetzung dafür: Lernen Sie Ihre Kunden genauer kennen. Sie haben eine Menge an Kundendaten – erst durch genaue Analyse und Segmentierung werden diese für Sie wertvoll. Nur so erfahren Sie, welche Kunden Ihr Unternehmen schätzen, häufig kaufen und sich für welches Produkt interessieren.

Außerdem können Sie ergründen, welche Kunden zwar hochpreisige Produkte kaufen und im Eigenheim wohnen, aber unzufrieden und somit wechselgefährdet sind. 

Wir ermitteln mit Analyse-Tools aus Kundendaten und externen Daten werthaltige Informationen aus Ihrem Datenbestand. Zudem unterstützen wir Sie bei der Auswahl der jeweils passenden Kanäle zur Kundenansprache. 

Mit Ihren Kundendaten ist es wie mit einem Büro. Solange alles übereinander gestapelt ist, weiß man nicht, welche wichtigen Unterlagen man noch besitzt. Erst die Ordnung schafft den genauen Überblick.

Kundenwert – Customer Value

Jeder Kunde hat seinen Wert – aber nicht jeder den gleichen

Auch Sie kennen das berühmte Zitat von Henry Ford zu den zwei Hälften des Marketing-Budgets. Doch kommen Sie nicht auf die Idee, sich darauf auszuruhen! Heute wissen wir mehr! Wir können analysieren, welche Hälfte Ihres Budgets Sie sich sparen können: Indem Sie z. B. Ihre Hochglanz-Kataloge nicht mehr an alle Kunden versenden, sondern nur Ihre wirklich werthaltigen Kunden mit hochwertigen Angeboten ansprechen. 

Um den Kundenwert zu bestimmen, wählen wir geeignete Merkmale aus Ihrer Kundendatenbank aus, wie z. B. Umsatz, Produktkategorie, Kontakt- und Kaufhistorie etc. Mit statistischen Verfahren werden Cluster gebildet.

Die daraus abgeleiteten Segmente beschreiben den Kundenwert im Bestand und können auf alle Ihre Kundenadressen übertragen werden. 

Und schon sehen Sie, welche Kunden für Sie strategisch wichtig und rentabel sind. Verbunden mit dem Merkmal der Kundenloyalität ergeben sich nun neue Bewertungsaspekte, denn Sie erkennen, welche Kunden zwar werthaltig, aber evtl. wechselgefährdet sind.

Also schnüren Sie jetzt gezielte Angebote, um diese Kunden weiter zu entwickeln.

Kundenloyalität – Customer Loyalty

Machen Sie Ihren Kunden attraktive Angebote – bevor Sie zu Kündigern werden

Solange Ihre Kunden dem Unternehmen treu sind, ist alles gut. Doch immer wieder passiert es: Aus Kunden werden Kündiger. Was wäre, wenn Sie diese Kunden identifizieren könnten, bevor sie kündigen? Dann wären sie natürlich sofort bereit, mit gezielten Maßnahmen direkt auf diese zugehen, um eine Kündigung zu vermeiden.

Wir können das Kündigerverhalten prognostizieren! Per Data Mining erstellen wir Profile, durch die sich der Weggang eines Kunden voraussagen lässt.

Wenn diese Profile auf Ihre Kundendaten übertragen werden, sehen Sie genau, um welche Kundengruppen Sie sich besonders kümmern sollten.

Die Kundenloyalität muss immer auch unter Berücksichtigung des Kundenwerts gesehen werden. Denn es gilt natürlich, von den wechselwilligen Kunden nur die werthaltigen durch besondere Maßnahmen zu halten. So agieren Sie profitabel und halten Ihre wertvollsten Kunden!

Produktaffinitäten – Customer Affinity

Wir verleihen Ihrem Datenbestand Persönlichkeit – durch Beziehungen

Welches Produkt passt zu wem? Wer kauft was und warum? Schon vorab zu wissen, welche Zielgruppe für welches Produkt in Betracht kommt, ist der Traum eines jeden Marketers. Denn das ziel ist immer, neue Produkte sowohl im eigenen Bestand als auch an Nichtkunden möglichst gezielt und effizient zu verkaufen. Aber wie geht das? 

Was Sie genau von Ihren Kunden wissen, ist, was diese bei Ihnen gekauft haben. Da fängt es schon an: Haben vielleicht alle Kunden, die die schwarze Lederjacken gekauft haben, auch die passenden Sneakers dazu genommen? Oder Kunden mit einem hochpreisigen Rasenmäher haben auch aus Ihrem Sortiment einen schönen Grill im Garten? 

So beginnen wir. Dann reichern wir Ihre Daten mit unseren an: So enstehen facettenreiche Persönlichkeiten, die sich auszeichnen durch besondere Produktvorlieben, eine individuelle Wohnsituation, Altersstruktur etc.

Unsere analytischen Modelle berechnen anhand von bestehenden Kundendaten in Verbindung mit externen Daten bestimmte Produktaffinitäten. Dabei werden über mehr als 100 Merkmale Verhaltensmuster identifiziert und vorhergesagt. Die Modelle können sowohl auf den eigenen Kundenbestand als auch auf Nichtkunden und den Gesamtmarkt übertragen werden. So steigern Sie Ihre Cross- und Upselling-Quoten und gewinnen dazu gezielt neue Kunden.

Ihr Kunde spürt, dass er in seiner Persönlichkeit wahrgenommen wird und kauft.

Kundenkenntnis – Customer Insight

Die 1-Million-Euro-Frage: Warum kaufen die Kunden Ihr Produkt?

Haben Sie eine Antwort? Sie haben sicherlich viele Antworten. Alle nicht falsch, einige sicherlich mehr Vermutungen. Dabei ist die Antwort auf diese Frage äußerst wichtig für Ihr Unternehmen und für die strategische Ausrichtung Ihrer Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.

Wir raten eines: Fragen Sie Ihre Kunden selbst. Aus den Ergebnissen Ihrer Kundenbefragung können wir für Sie Verhaltensmuster ableiten, Treiber für das Kaufverhalten identifizieren und diese Daten anreichern, um Ähnlichkeitsmuster auch auf potenzielle Zielgruppen zu übertragen.

Dann sind Sie Ihrem Kunden wieder einen Schritt näher gekommen und können dieses Wissen einfließen lassen in Produktentwicklungen, Kundenansprache und Upselling-Maßnahmen. 

Alles richtig gemacht!

Anreicherung von Kundendaten – Customer Enrichment

Wenn zum Gesamtbild noch Mosaiksteine fehlen – wir haben sie!

Sie möchten ein aussagekräftiges Bild von jedem Ihrer Kunden erstellen? Bis hierher haben Sie aus eigenen Daten viel über Ihre Kundengruppen herausgefunden. Doch vielleicht fehlen Ihnen noch wichtige Merkmale, um das Bild komplett zu machen, da diese in Ihrer Datenbank nicht enthalten sind? 

Wir reichern Ihre Daten gerne an. Mehr als 100 Merkmale stehen zur Verfügung.

Wenn Sie z. B. nur die Adresse des Kunden wissen, können wir Ihnen sagen, mit welcher Kaufkraft Sie rechnen können, mit welchem Bildungsgrad, ob mehr Familien oder Singles dort wohnen und ob sich jemand für Geldanlagen, Urlaubsreisen o. ä. interessiert. Auch Typologien wie Golden-Ager, LOHAS oder DINKs können angereichert werden. 

So wird Ihr Bild bunt! Sie sehen Ihren Kunden im Ganzen vor sich und können maßgeschneiderte Angebote an ihn senden.

Kaufkraft Deutschland 2018



Kaufkraft der Deutschen steht auf Wachstumskurs 

Kaufkraft Deutschland 2018

Für die deutsche Wirtschaft stehen nach Einschätzung von Experten auch für das Jahr 2018 die Zeichen weiter auf Wachstum. Nicht nur das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um mindestens 2 Prozentpunkte steigen, auch die Arbeitslosenzahlen sollen noch weiter sinken, und die Deutschen werden wieder mehr Geld in der Tasche haben: für 2018 ist eine ist eine durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft von 23.430 € pro Jahr prognostiziert. 

Die panadress Kaufkraftkarte 2018 im DIN A1 Poster-Format für Ihre Marketing- und Vertriebsplanung erhalten Sie hier!

Doch nicht alle profitieren gleichermaßen von dem Wachstumsschub. Dies zeigt sich nach wie vor im Ost-West-Vergleich. Während im Osten (ohne Berlin) jedem Einwohner im Schnitt nur 20.532 € pro Jahr zur Verfügung stehen, sind es im Westen mit 24.068 € fast 20 % mehr im Jahr. Die Hauptstadt Berlin liegt mit 21.780 € dazwischen. 

Auch im Bundesländervergleich liegen Bayern mit einem Pro-Kopf-Index von 107,8, gefolgt von Baden-Württemberg (105,6) und Hessen (104,2) weiterhin unangefochten an der Spitze, während die Pro-Kopf-Indices im Osten von Brandenburg (90,3) bis Mecklenburg-Vorpommern (84,8) allesamt weiterhin weit unter dem Bundesdurchschnitt liegen. 

Spitzenreiter im Großstadtvergleich ist nach wie vor München mit einem mit einem Pro-Kopf-Index von 131,9, gefolgt von Düsseldorf (118,7) und Stuttgart (114,3) auf den Plätzen 2 und 3. Die anderen Millionenstädte Hamburg (110,7) und Köln (108,3) liegen ebenfalls klar über dem Durchschnitt, während Berlin mit einem Index von 93,0 noch knapp vor Dresden (92,7) und immerhin deutlich über Leipzig (88,0) liegt.

Die Rangliste der Landkreise wird angeführt von Starnberg (Bayern), Hochtaunuskreis (Hessen), München (Bayern), Baden-Baden (Baden-Württemberg) und dem Main-Taunuskreis (Hessen).Pro Person liegt die Kaufkraft pro Kopf hier zwischen 34.111 € und 29.723 €, was Indexwerten von 145,6 bzw. 126,9 entspricht.

Im Gegensatz dazu bildet der Landkreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer pro-Kopf Kaufkraft von 18.782 € oder einem Index von 80,2 das Schlusslicht. Die Menschen dort haben im Schnitt nur gut die Hälfte des Geldes in der Tasche als die Einwohner im reichen Starnberg. Auch die Kreise Stendal (Sachsen-Anhalt), Uckermark (Brandenburg), und Kyffhäuserkreis (Thüringen) liegen nur knapp darüber. 

„Speckgürtel“ im Osten holen auf

Ein Ranking der jeweils 10 kaufkraftstärksten Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern im Vergleich West-Ost zeigt ganz klar die Schwerpunkte in den Großstadtregionen von München und Frankfurt in den alten Bundesländern sowie die Stadt-Umland-Wanderung im Raum Berlin. Spitzenreiter bei Gemeinden über10.000 Einwohner ist weiterhin Grünwald bei München (176,7), gefolgt von Königstein im Taunus (173,5). Rund um Berlin sticht Kleinmachnow mit einem Pro-Kopf-Index von 128,8 besonders aus den mittlerweile zahlreichen prosperierenden Umlandgemeinden heraus. Auch im Umland von Leipzig und Dresden erreichen beispielsweise Markkleeberg (südlich von Leipzig) und Radebeul (bei Dresden) überdurchschnittliche Indexwerte von 107,9 bzw. 106,6.

Index und Kaufkraft 2018 in Euro je Einwohner, die rote Linie markiert den Bundesdurchschnitt:

Die “Generation Mitte”



Das Institut für Demoskopie Allensbach wurde zum fünften Mal vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beauftragt die “Generation Mitte” zu ihrer aktuellen Lebenssituation, ihren Sorgen und Prioritäten zu befragen. In der repräsentativen Umfrage wurden 2017 insgesamt 1.053 Personen im Alter von 30 bis 59 Jahren interviewt. Die Umfrageergebnisse zeigen eine Generation, die Ihre Lebensqualität und Lebenssituation überwiegend positiv bewertet. Im politischen und sozialen Bereich wünschen sie sich in Punkto Integration von Zuwanderer, dem Pflege- und Rentensystem sowie beim sozialen Ausgleich noch mehr politisches Handeln.

Die wesentlichen Aussagen aus der Studie zusammengenfasst:

Persönliche Lebenssituation zur Lebensqualität und materiellen Lage

Die „Generation Mitte“ zieht eine überwiegend positive Bilanz

  • Vier von fünf Befragten (79%) bezeichnen ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut, 4 % mehr als in den beiden Vorjahren.
  • 40 % geben an, dass sich ihre Lebensqualität in den letzten fünf Jahren verbessert hat, nur 17 % erkennen eine Verschlechterung.
  • Die wirtschaftliche Lage hat sich den vergangenen fünf Jahren für 34% verbessert,17% hingegen geben eine Verschlechterung an.
  • Die Befragten haben weniger Angst davor, weniger zu verdienen und den aktuellen Lebensstandards zu verlieren, der Anteil ist von 40% auf 34% gesunken.
  • Der größte Anteil der materiellen Sorgen hat die Generation hinsichtlich der Haltung des Lebensstandards im Rentenalter. Jedoch auch hier ist die Entwicklung positiv, 2017 teilen 50% die Sorgen, 2013 waren es noch 55%.

Wo sehen die Befragten die Stärken und Schwächen Deutschlands?

Was sich die Generation Mitte von der aktuellen Bundesregierung wünscht: 

Die Top 10:

  • Ein zukunftssicheres und bezahlbares Gesundheitssystem, 84%
  • Verringerung der sozialen Unterschiede zwischen Arm und Reich, 79%
  • Bekämpfung des Terrorismus, 78%
  • Sicherheit, Bekämpfung der Kriminalität, 78%
  • Anpassung der Altersvorsorge an die zunehmende Alterung der Gesellschaft, 76%
  • Bekämpfung der Fluchtursachen der Flüchtlings-Herkunftsländer, 76%
  • Bessere Schulen und Hochschulen, 72%
  • Verringerung der Steuerbelastungen, 72%
  • Stärkere Förderung von Familien und Kindern, 68%
  • Bekämpfung von politischen Extremismus, 67%


Die Generation Mitte in der Welt der Arbeit:

Die Erwartungshaltung der Befragten an Ihr berufliches Umfeld ist hoch, mit steigender Tendenz

  • Die Zufriedenheit im Beruf wird an mehreren Komponenten festgemacht. Neben dem sicheren Arbeitsplatz (91%) stehen ganz oben auf der Wunschliste nette Kollegen (89%) und gute Vorgesetzte (79%), eine gute Altersversorgung (76%) und die Vereinbarkeit der beruflichen Anforderungen mit der Familie (74%).
  • Eine gute Altersversorgung steht auf der Prioritätenliste ganz oben mit einem Plus von 9% auf 76%, wenig Überstunden (+10% auf 65%), ein kurzer Arbeitsweg (+9% auf 63%), ein hohes Einkommen (+9% auf 57%) und flexible Arbeitszeiten (+8% auf 56%).
  • Die größte Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht hinsichtlich einer guten betrieblichen Altersversorgung. Sie wird von 76% als wichtiger Aspekt genannt, aber nur 26% sehen dies als erfüllt an.


Wie bewerteten die Befragten ihre Situation zur Altersvorsorge?

Die Generation Mitte sieht sich durch das deutsche Rentensystem wenig abgesichert. Nur 37 % halten die Alterssicherung für ausreichend

  • Auch wenn 55% der Befragten ihre wirtschaftliche Lage als (sehr) gut und weitere 31% zumindest als teilweise gut bezeichnen, ist der meistgenannte Grund für eine unzureichende Altersvorsorge fehlender finanzieller Spielraum (62%). Auch Befragte mit finanziell besseren Lage.
  • Eine Verlängerung der Arbeitszeit findet nicht bei vielen großen Zuspruch – ist jedoch unter bestimmten Umständen wie z.B. höherer Rentenanspruch, weniger Stunden, mehr Lohn denkbar.

Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Alle Umfrageergebnisse finden sie hier: https://www.gdv.de/de/medien/aktuell/die-generation-mitte-2017—zentrale-ergebnisse-im-ueberblick-26520

Die Ergebnisse der Generation Mitte decken sich im wesentlichen mit der Beschreibung der panadress-Generation X und teilweise der Generation Y. 

Die Generations beschreiben im Kern die Werte, den Lebenswandel und typische Merkmale der einzelnen Generationen, die durch ganz unterschiedliche Einflüsse und Erfahrungen ihrer jeweiligen Entwicklungsgeschichte entstanden sind. 

Natürlich ist jeder Mensch ein Individuum mit eigenen Ansichten und Lebensvorstellungen, daher können nicht für alle Menschen gleichermaßen allgemeingültige Aussagen getroffen werden — auch Überschneidungen zwischen den Generationen sind möglich. Mehr zu den Typologien erfahren Sie hier: https://www.panadress.de/generation-xyz

+49 89.89 08 335-0info@panadress.de