Oh du fröhliche Weihnachtszeit – wie wird 2016 geschenkt?

Die Aussichten für das Weihnachtsgeschäft 2016 sind positiv, die deutschen Verbraucher sind in Kauflaune und planen im Durchschnitt 266 Euro (+3% gegenüber 2015) pro Kopf für Geschenke auszugeben. Das hat eine Verbraucherumfrage im Auftrag der Beratungsgesellschaft Ernst & Young ergeben.

Hochgerechnet würden damit die geplanten Geschenkausgaben deutschlandweit 18,1 Milliarden Euro betragen. Die gute Konjunkturlage und die niedrige Inflation sind Gründe für die positive Stimmung bei den Verbrauchern.

Das stärkste Plus bei den geplanten Ausgaben findet sich im diesen Jahr bei den unter 35-jährigen (plus 18 Prozent auf im Schnitt 220 Euro) und den über 66-jährigen, die ihr Budget um 15 Prozent (auf 266 Euro) erhöhen wollen. Leicht unter dem Vorjahreswert liegen die geplanten Ausgaben der 46−55-jährigen, deren Budget von 295 Euro auf 291 Euro schrumpft.

Was schenken die Deutschen am liebsten?

Ungebrochen ist die Beliebtheit bei Gutscheinen und Büchern, diese dürfen bei der Bescherung nicht fehlen.

Ranking der Top 10 Geschenke:

  • Gutscheine, 54 %
  • Bücher und/oder E-Books, 49 %
  • Lebensmittel/Süßwaren, 43%
  • Kleidung, 37 %
  • Spielwaren, 33%
  • CDs/DVDs, 29%
  • Kosmetika, 29%
  • Events/Veranstaltungen, 29%
  • Schmuck, 19%
  • Unterhaltungselektronik, 17%

Schenken Ost - und Westdeutsche unterschiedlich?

Ostdeutsche Verbraucher investieren im Durchschnitt deutlich mehr in Geschenkgutscheine, Einrichtungsgegenstände, Bücher und Lebensmittel/Süßwaren als westdeutsche Konsumenten. Umgekehrt zeigen sich westdeutsche Verbraucher vor allem bei CDs/DVDs, Kleidung und Reisen (etwas) ausgabefreudiger.

Wo kaufen die Verbraucher am liebsten die Geschenke?

Die Fachgeschäfte/Fachmärkte dürfte das freuen, mit einem Anteil von 104 Euro möchten die Verbraucher dort ihre Einkäufe tätigen. Damit können die Fachgeschäfte Ihren Marktanteil von 36% auf 39% weiter steigern. In Kaufhäusern und Einkaufszentren sollen 63 Euro ausgegeben werden –und damit etwas mehr als im Internet mit 57 Euro. Verlierer sind hier die Kaufhäuser die mit einem Minus von 9% deutlich einbüßen. Der Marktanteil des Internets bleibt konstant bei 21 Prozent.

Beim Einzelhandel vor Ort vor wird vor allem die gute Beratung in Fachgeschäften und die direkte Verfügbarkeit der Produkte sowie das Einkaufserlebnis geschätzt.

Der Online-Handel punktet vor allem mit seiner 24 Stunden-Erreichbarkeit und der großen Auswahl. Niedrigere Preise spielen nur eine sekundäre Rolle.

Wann kaufen Verbraucher die Geschenke?

Die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland, rund 54 Prozent kaufen die Weihnachtsgeschenke relativ kurzfristig im Dezember, davon jeder Fünfte sogar erst in den beiden Wochen vor Weihnachten. 46% der Konsumenten kaufen ihre Geschenke bereits im November oder noch früher.

Quelle: Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Umfrage: Weihnachtsgeschenke 2016 Deutschland Verbraucherumfrage zu Kaufabsichten und -gewohnheiten

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